4. Tag des offenen Denkmals in der 301

 

09.September 2007

 

Wie in jedem Jahr seit Bestehen des Vereins beteiligten wir uns an dem Tag des offenen Denkmals. Diesem geht das Stadtfest in Bad Freienwalde voraus. Auch dieses Mal eine hohe Anforderung an alle Vereinsmitglieder. Zwei harte, aber schöne Tage an einem Wochenende. Alle Mitglieder waren angereist und haben sich an der Ausgestaltung beider Tage eingebracht.
Dem Tag des offenen Denkmals geht immer eine lange Zeit der Vorbereitung voraus. Die Fahrzeuge werden gewienert und das Objekt auf Hochglanz gebracht, um die technischen Highligths entsprechend zu präsentieren. Nach der Inbetriebsetzung der Dresdener Richtung des Systems BARS war die Vorführung der Netzersatzanlagen des Bauwerkes einer der Höhepunkte. Aber der Reihe nach.
Michael nahm die Besucher an der Wache in Empfang und wies sie in das Objekt und die herrschenden Bestimmungen ein.

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Auf der Fläche vor den geschützten Garagen wurden die Fahrzeuge des Vereins aufgestellt, die Nachrichtengerätesätze an das Energieversorgungsnetz angeschlossen und die notwendigen Tests durchgeführt. Das geschah in der Woche vor dem Tag des offenen Denkmals. Hier waren Falko, Andreas-Horst und Mario tätig. Am Sonntag wurde auch der Gerätesatz R417 und das zugehörige Aggregatefahrzeug in Marschlage gezeigt. 
Jeder nahm seinen Platz ein und gegen 09:30 Uhr standen die ersten Besucher am Tor. Da es nicht unserer Sache ist, die Gäste lange warten zu lassen, öffneten wir das Tor und die ersten Besucher betraten das Objekt. Das ging den ganzen Tag, zur Freude aller, so.

 

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Die Fahrzeuge wurden in Augenschein genommen und die Fragen nahmen ihren Lauf. Interessante Gespräche konnten zu diesem und jenem Detail geführt werden.

 

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Das Außengelände mit den Fahrzeugen und das Stabsgebäude waren, wie in jedem Jahr, ohne Eintrittsgeld zu besichtigen. Die Besucher kamen selbst mit "zeitgemäßer" Technik angereist und dieser und jener nahm in den Fahrzeugen Platz.

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Im Stabsgebäude wurden die Gäste von Andreas-Horst und Mario F. betreut. Am Eingang des Ganges zum Schutzbauwerk wurden die Besucher von den Mitgliedern, die Führung durchführten, empfangen und durch das Bauwerk geleitet. Hier wurden sie von den Mitgliedern Thomas, Nico, Peter P. und Peter H. übernommen. Im Bauwerk führte Mirco die Netzersatzanlage vor. Der Fortgang der Arbeiten im Bauwerk wurde von den Gästen bestaunt und mit viel Lob gewürdigt. Die instandgesetzte Niederspannungshauptverteilung mit ihrer funktionierenden Schalterstellungsanzeige gefiel nahezu allen Besuchern.
Wolfgang hatte im Nachrichtendispatcher seinen Platz bezogen und machte Funkbetrieb mit dem SEG 100. Er fuhr einige interessante QSO ein. Die Gäste hörten dem Funkbetrieb unserer Funkamateure aufmerksam zu und waren von der Qualität der Verbindungen angetan.
Nach dem Verlassen des Bauwerkes konnte das schöne Wetter beim Rundgang durch das Außengelände in vollen Zügen genossen werden. An der Gulaschkanone angekommen, konnten sich die Gäste an Erbsensuppe mit Bockwurst laben, von Mario gekocht und serviert. Zum Nachmittag kamen Kaffee und Kuchen dazu.

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Als der Tag sich dem Ende neigte und wir Bilanz zogen, hatten wir ca. 

 

290 Besucher im Objekt,

 

davon nahmen 190 Besucher an der Führung durch das Schutzbauwerk teil.

 

Peter Hesse
 
Bunker Wollenberg
 
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