Ein "schneller" Ausflug zum Rennsteig

 

01. September 2007

 

Im schönen Thüringer Wald am Rennsteig befindet sich unweit der Ortschaft Frauenwald das Schutzbauwerk der Bezirkseinsatzleitung Suhl. Unsere Freunde vom Verein Ostdeutsche Militärgeschichte haben in dieser Anlage ihre neue Wirkungsstätte gefunden. Der Umzug aus Vesser ist vollbracht und am neuen Standort wird der Zustand immer besser.

Am Wochenende fand das Treffen der Funkamateure des Ortsverbandes Oberweißbach statt. Sie hatten viele Gäste. Die Tage waren inhaltsreich gestaltet. Neben den Aktivitäten der Funkamateure gab es Führungen im Schutzbauwerk und eine Ausstellung von historischen Militärfahrzeugen. Paul Bergner hielt eine Buchlesung und hat den Besuch mit ein paar Tagen Entspannung im Bunkerhotel verbunden. Der ehemalige Unterkunftsbereich steht jetzt als Hotel und Gaststätte zur Verfügung.

 

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Die Funkamateure funkten mit SEG 100 (100 W Kurzwelle; Funkwerk Köpenick) aus dem Bauwerk und fuhren viele QSO. Bei einem der letzen Besuche wurde die Wiederherstellung der KW-Empfangsantenne PAS besprochen. An diesem Wochenende war sie montiert. Wegen der noch fehlenden Anpasstechnik konnte sie nicht in Funktion vorgeführt werden.

 

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Aus der Gulaschkanone gab es leckeres Essen und es ging auch nicht trocken zu. Weder von oben, noch von innen. Die Wandergäste kehrten nicht nur in den Lokalitäten ein, sondern besuchten auch die Anlage. Es gab viel Informatives.
In der Anlage wurde der Fortschritt der Wiederherstellung des Bauwerkes deutlich.
Der Nachrichtenbereich ist mit originaler Technik ausgerüstet und wir werden die Jungs auch weiterhin mit Technik und Rat und Tat unterstützen. Die nächsten Projekte sind besprochen und werden in den kommenden Monaten durchgeführt. So wird eine 24-V-Stromversorgung aus Wollenberg nach Frauenwald und ein Sternkolbenverdichter aus Frauenwald nach Wollenberg "gehen".

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Nun zum Schluss die Erläuterung zum "... Schnellen" Ausflug... Auch wir waren mit einem entsprechenden Fahrzeug angereist. In den letzen Monaten wurde mit den Trabantpionieren aus Leipzig und vielen Helfern ein Barkas B1000 wiederhergestellt.

 

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Aus einem zwischenzeitlich von der Feuerwehr genutzten Fahrzeug wurde ein Bus mit 8 Sitzplätzen. Am Tag der offenen Tür in der 301 Wollenberg kann man sich das Fahrzeug ansehen. Übrigens, Barkas kommt aus dem lateinischen und heißt übersetzt "der Schnelle".

 

Peter Hesse

Bunker Wollenberg

 

 
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