PostHeaderIcon Sturmschaden Feb. 2020

 

Sturmschaden am Antennenmast 432 MHz/ 1,3 GHz

 

Ansicht vor dem Sturm, links der Mast für 432 MHz und 1,3 GHz. Oben Antenne 70 cm

darunter 1,3 GHz. Direkt unter der Antenne der Rotor, dann VV für 70 cm und dann die

komplette Einheit für 1,3 Ghz im Kasten. TRV, PA, Schaltnetzteil und VV für die umgesetzte

Frequenz 144 MHz.

 

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Blick von Westen nach Osten. Der Mast war 4 mal abgespannt, oberste direkt am Rotor.

Die Bewegung oben war dadurch minimal. Habe an jeden Sturmtag die Abspannungen

kontrolliert. Die Stahlseile sind durch Kauschen an den Haltern befestigt, bis auf eine.

Hier war das Seil länger und als Rolle mit Strapse am Seil befestigt, der Halter war dadurch

verdeckt.

Die Antennen befinden sich in 180 Meter Höhe, der höchste Punkt in weiter Umgebung.

Obwohl die Antennen nur eine geringe Windlast haben, schwingt der Mast an der Spitze

doch etwas. Das überträgt sich auf das Seil und führte dazu, das es unten am Halter

sich durchgescheuert hat.

 

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Dann knickte das obere Teil ab und fiel aufs Dach vom Container.

Das Ergebnis, beide Yagis gebrochen bzw verbogen. Vom Rotor die Halterung zerbrochen

und damit das Gehäuse defekt. 

                                                         Der Aufbau hat begonnen

Der Boom  von beiden Antennen wurde mit Alu-Winkel fixiert und alles gerichtet, stabieler wie vorher.

Elemente gerichtet.

Der Rotor wurde ersetzt. Die Seile wurden in 3 Ebenen ersetzt durch 4mm Edelstahlseile.

Der Mast steht schon wieder, noch ohne Antennen und Technik.

Rechts neben den Mast die Antennen 2x 6 Element für 144 MHz. Auch hier wurden die 

Abspannungen teilweise ersetzt. Obere Abspannung direkt unter der Antenne, der Rotor

sitzt hier tiefer. Beim linken Mast dann ebenso, siehe unten.

Auf dem mittleren Bild sieht man ganz rechts die 2x 11 Element für 144 MHz. 

 

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Warum die Antennen nicht auf den großen Mast sind? Leiter und Sicherungsseil geht bis hoch.

Entsprechende Ausrüstung ist auch vorhanden. Aber immer mit 2 Mann!  Sicherheit.

Der linke Mast wird mit einen Hilfsmast und Winde umgelegt, 1 Person und ca 20 Minuten.

Der rechte mit den 2x 6 Element, hier ist am großen Mast in 15 Meter Höhe eine Rolle und

unten wieder eine Winde. Zeit wie oben und eine Person! Mir war es wichtig, das ich fast alle

Arbeiten alleine erledigen kann!

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Im unteren Kasten die gesamte Elektronik für 1,3 GHz. Dazu wurde der Mast

umgelegt und vor den Contesten bestückt.

Werde den Kasten aber am Mastfuß setzen, die Verluste sind gering bei halb Zoll Cellflex.

Damit entfällt das umlegen des Mastes.

Oben und unten die Antennen für 432 MHz. Sind zwar nicht die gleichen, aber der Erfolg

war hörbar. In der Mitte eine 35 Element für 1,3 GHz.

Bedanken möchte ich mich bei Angelika DL7KAW, für die mehr als großzügige Spende.

 

Horst     DF0WF   DL2BWH

 

Aktualisiert (Sonntag, den 19. April 2020 um 19:26 Uhr)

 
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